Grünes ABC

FaFo? GJB? MV? BDK? Ihr seid neu oder könnt euch immer noch nicht die verschiedenen Abkürzungen und Sprach“regelen“ merken. Kein Problem bei uns herrscht keine Sprachdoktrin, wenn ihr euch trotzdem informieren wollt seid ihr hier genau richtig!

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A

AT, Aktiventreffen: Aktiventreffen. Andere Bezirksverbände treffen sich regelmäßig zu einem Aktiventreffen, wie bei uns der Mitgliedertreff.

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B

BAG: Abkürzung für Bundesarbeitsgemeinschaft- Arbeitskreis bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundesebene.

BDK: Abkürzung für die Bundesdelegiertenkonferenz (Bundesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Dort wird jeder Kreisverband je nach Mitgliederanzahl verschieden stark von Delegierten vertreten. Über unseren Kreisverband schicken auch wir als GRÜNE JUGEND Steglitz-Zehlendorf Delegierte auf eine BDK.

BGS: Kurzform für Bundesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND.

BuKo: Abkürzung für Bundeskongress. Das ist das Treffen aller Mitglieder der Grünen Jugend auf Bundesebene, sozusagen unser Bundesparteitag.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (B’90/Grüne): Die „Mutterpartei“ der GRÜNEN JUGEND. Trotz unserer Stellung als Jugendorganisation der Bündnisgrünen agieren wir unabhängig und oft auch kritisch von ihnen. Wir selbst sind die Jugendorganisation von B’90/Grüne Charlottenburg-Wilmersdorf.

Bezirksverordnetenversammlung (BVV): Die BVV ist die kommunale Volksvertretung der Bezirke in Berlin. Sie setzt sich aus je 55 Bezirksverordneten zusammen, die über eine reine Verhältniswahl gewählt werden. Für die Wahl zur BVV wird deshalb die dritte Stimme nur für eine Partei und nicht noch einzelne Personen vergeben. Die Arbeit in der BVV ist ehrenamtlich, ihre Mitglieder bekommen eine Aufwandsentschädigung für ihre Tätigkeit. Die BVV ist kein ordentliches Parlament, sondern offiziell nur ein Teil der Bezirksverwaltung, sie dient der Kontrolle über die Exekutive (Stadtrat) und kann dieser Vorschläge machen. Deshalb wird unter den Parteien auch viel zusammen gearbeitet, weil es offiziell kein „Regierungs- und Oppositionslager“ gibt.

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D

Delegierte: Von einer Versammlung gewählte VertreterInnen z.B. für eine BDK, in der GRÜNEN JUGEND wird das Delegiertensystem weitestgehend vermieden, um mehr Basisdemokratie zu gewährleisten.

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F

FaFo: Abkürzung für Fachforen, die Arbeitsgemeinschaften der GRÜNEN JUGEND auf Landes- und Bundesebene.

FYEG: Abkürzung für Federation of Young European Greens, sozusagen die europäische GRÜNE JUGEND.

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G

GJB: Die GRÜNE JUGEND Berlin, deren Bezirksgruppe wir sind.

GJB-Ausschuss: Vernetzungsgremium der einzelnen Bezirksgruppen in Berlin. Jede Basisgruppe wird dabei von 2 Mitgliedern vertreten.

Gegendert: z.B. BürgerInnen, eineR, mensch- bei der GRÜNEN JUGEND herrscht Geschlechtergleichheit. Dies wollen wir auch vor allem in der geschriebenen Sprache zum Ausdruck bringen. Aus Bürger und Bürgerinnen machen wir BürgerInnen, statt man schreiben wir mensch und Artikel und Pronomen ergänzen wir um die anders geschlechtliche Endung.

Geschäftsordnung: Der Landesvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, in der er seine interne Aufgabenverteilung regelt. Die Landesmitgliederversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung, in der sie ihr Verfahren regelt, also so Dinge wie die Art der Sitzungsleitung, die Art und Weise, wie Anträge zu stellen sind, die Zulässigkeit von Geschäftsordnungsanträgen. Und auch der Bundeskongress arbeitet nach einer Geschäftsordnung.

Geschäftsordnungsantrag (GO-Antrag): Ein Antrag, der durch das Heben beider Arme auf einer Gremiensitzung gestellt wird und nicht den Inhalt, sondern die Form der Debatte zum Thema hat. Beantragt werden können unter anderem der Schluss der Redeliste, sofortige Abstimmung, Vertagung, Vorschläge zum Verfahren oder auch Einfügung eines weiteren Tagesordnungspunktes. Das Gegenstück zum GO-Antrag bildet der Antrag zur Sache, der sich auf die diskutierten Inhalte bezieht.

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J

JMV: Jahresmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Berlin, auf ihr wird z.B. der Landesvorstand gewählt und entlastet.

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K

KV: Abkürzung für den Kreisvorstand aber auch den Kreisverband an sich von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

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L

LaVo: Abkürzung für den Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Berlin.

LDK: Abkürzung für die Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berlin (Landesparteitag). Auch auf dieser sind wir via bündnisgrünem Kreisverband vertreten.

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M

MT; Mitgliedertreff: Das ist unser wöchentlicher Treff – Wir treffen uns jeden Donnerstag, 19:30 Uhr, im Grünen Stadtteilladen

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Q

Quote, Quotierung: Die Satzung der Grünen Jugend legt fest, dass alle Ämter quotiert sein müssen, d.h., dass mindestens die Hälfte aller Plätze eines Gremiums von Frauen besetzt sein müssen. Bei einem dreiköpfigen Gremium sind das zwei Frauen, bei einem achtköpfigen, wie dem Landesvorstand vier. Ausnahmen von der Quotierung sind nur durch ein Frauenvotum möglich, d.h., die auf der wählenden Versammlung anwesenden Frauen entscheiden mit Mehrheit, einem Bruch der Quotierung zuzustimmen.

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R

Reader: Zusammenstellung von Materialien zu einem Thema oder zu einer Veranstaltung.

Redeliste: Bei größeren Veranstaltungen und Gremiensitzungen führt das Präsidium eine Redeliste, d.h., wer sich meldet, wird erstmal aufgeschrieben und kommt erst nach einiger Zeit zu Wort, immerhin jedoch in der Reihenfolge der Meldungen. Redelisten sind bei der GRÜNEN JUGEND generell quotiert, d.h., das abwechselnd eine Frau und ein Mann reden sollen.

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S

Satzung: Die Satzung legt den formalen Aufbau der Grünen Jugend und die Aufgaben der einzelnen Gremien fest. Damit ein Satzungsänderungsantrag wirksam wird, muss er eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erreichen.

Schrägstrich: Bundesweite Zeitschrift von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

SPUNK: Mitgliederzeitung des Bundesverbands der GRÜNEN JUGEND.

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